Pseudobeteiligung

Pseudobeteiligung

Wieder einmal werden die Bürger mithilfe einer Pseudobeteiligung hinters Licht geführt. Ich habe mich versucht zu erkundigen, ob man als anliegender Autofahrer während der Bauphase mit Behinderungen zu rechnen hat. Es wurde bis zum heutigen Tag nichts dergleichen kommuniziert. Erst heute, nachdem offensichtlich ein anderer Anwohner entsprechende Fragen ins offizielle Formblatt eingetragen hat, wurden dann Handzettel an die Häuser der Anlieger verteilt.
Und nun wird deutlich, dass während einer mehr als einjährigen Bauphase wieder einmal etliche Parkplätze entfallen. Weiterhin wird ein Parkplatz komplett wegfallen, da dort der Glascontainer platziert werden soll.
Man bedient sich also weiter der Salamitaktik um Parkraum seines Zweckes zu entfremden.
Sollten nun auch noch Straßensperrungen durchgeführt werden, ist eine Einfahrt zu den Parkplätzen noch einmal zusätzlich erschwert. Als ob die jahrelange Sperrung zwischen K4/K5 am ZI nicht schon genug wäre, wird schon wieder für die Anwohner die Zufahrt erschwert. Die Aussage, dass man hier mit dem Bürger und nicht gegen ihn planen will, stellt sich mir ein weiteres Mal als Schutzbehauptung dar. Warum man sowohl den Glascontainer nicht wie bisher außerhalb eines Parkplatzes platzieren kann, als auch die Lagerung von Baumaterialien auf dem Platz und nicht auf angrenzende Parkplätze vornehmen läßt, erschließt sich mir nicht. Ich bitte das erneut zu überprüfen.

Antwort

Bei allen Beteiligungsschritten seit 2020 war das gemeinsame Anliegen der Filsbach-Bewohner*innen, die sich beteiligt haben: Wir wollen einen neuen Swansea-Platz mit viel mehr Grün und einer besseren Aufenthaltsqualität für alle Generationen. 
Die Umsetzung dieses Anliegens wird für alle Generationen in der Bauzeit mit Einschränkungen und zusätzlichen Belastungen verbunden sein. Das lässt sich leider nicht vermeiden.

Beim Zi-Bau kam es zu erheblichen, nicht-verschuldeten, zeitlichen Verzögerungen, die sich nun auch auf die Neugestaltung des Swansea-Platzes auswirken. Das war so nicht absehbar. 
Wir versuchen daher, die Einschränkungen durch die neue Baustelle so klein wie möglich zu halten. Eine zeitliche Sperrung von Parkplätzen lässt sich leider logistisch, bautechnisch und zum Schutz der Bäume nicht vermeiden. 

Nach mehrmaliger Prüfung konnte kein Standort für die Glascontainer gefunden werden, ohne dass ein Parkplatz wegfällt.

 

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