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Projekt - STADT.WAND.KUNST

Projekt - STADT.WAND.KUNST

läuft aktuell / künftig
Projekt
MaQua-Quartier
LOS²-Stadtteil
Sozialraum 4
Sozialraum 5
MaQua-Quartiermanagement
2024
  • Raumbezug: Stadtteile Neckarstadt-Ost, Herzogenried, Innenstadt, Rheinau-Mitte
  • STADT.WAND.KUNST, 41 Kulturamt, Quartiermanagements Herzogenried & Rheinau

Im Jahr 2024 konnte STADT.WAND.KUNST insgesamt fünf internationale und nationale Künstler*innen nach Mannheim einladen, um neue Wandgemälde für das Open Urban Art Museum Mannheim zu erschaffen – das jederzeit für jede*n zugänglich ist. 

  • Der belgische Künstler NEAN gestaltete im Frühjahr 2024 das Mural „Four“ in der Neckarstadt-Ost (Herzogenried) in Mannheim. Fabien Hupin alias NEAN arbeitete insgesamt zwei Wochen an der Wand im Ulmenweg 27. Auf der Fassade des GBG-Gebäudes erstreckt sich nun ein großer friedlicher Wald.
  • Die renommierte australische Künstlerin Georgia Hill hat im Juni 2024 innerhalb von fünf Tagen eine Fassade in den Mannheimer D-Quadraten in eine großflächige Schwarz-Weiß-Collage verwandelt. Das Werk mit dem Titel „Come Close To Me“ befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den Reiss-Engelhorn-Museen und den Murals von Aryz und Herakut, die ebenfalls Teil des Open Urban Art Museum sind.
  • Die Mannheimer Künstlerin Carolin Kaiser hat im Juli 2024 ihr erstes großformatiges Mural für STADT.WAND.KUNST vollendet. Das Werk mit dem Titel „Healing“ befindet sich an einer Hausfassade gegenüber vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI).
  • Mit seinem Mural „Supernova“ verwandelte der international bekannte brasilianische Street Artist Alex Senna innerhalb einer Woche die fast 20 Meter hohe Fassade der Uhlandschule in der Neckarstadt-Ost in ein eindrucksvolles Kunstwerk, das die Freiheit des Kindseins und die Komplexität von Identitäten in ein Bild fasst.

Ergänzend konnten zwei Projekte im Kontext von STADT.WAND.KUNST realisiert werden. 

  • Zum einen fand im Rahmen des „Mannheimer Aktionsplan Kinderfreundliche Kommune“ in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt ein dreitägiger Workshop mit rund 15 teilnehmenden Kindern des Nachbarschaftshauses Rheinau statt.
  • Zum anderen konnte mit Unterstützung des Kulturamtes das Projekt „Right here, Rheinau!“ realisiert werden, das die Kunst des Künstlerduos Sourati in den Stadtteil Rheinau-Mitte bringt. Die beiden Mannheimer Künstler*innen Mehrdad Zaeri und Christina Laube lassen mit ihren Murals kleine poetische Geschichten auf Hauswänden entstehen und schaffen damit einen urbanen Kunstpfad, den Interessierte zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Straßen-
    bahn erkunden können.

Vom Erfolg des durch STADT.WAND.KUNST erschaffenen Open Urban Art Museum zeugen insbesondere die im Jahr 2024 insgesamt 213 STADT.WAND.KUNST-Touren durch die Quadrate, die Neckarstadt-West und den Jungbusch. Insgesamt 3500 Tourist*innen und Einwohner*innen haben die Touren der Tourist Information Mannheim besucht, die Murals und den Kontext ihrer Entstehung kennengelernt. Weiterhin wurden vom STADT.WAND.KUNST-Team Führungen mit Schulen und Bildungseinrichtungen durchgeführt: mit der IGS Ludwigshafen Gartenstadt, der Hochschule der Bildenden Künste Saar und dem Elisabeth-Lutz-Haus.

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